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Boden-Systeme

Fertigteilestrichsysteme

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Fertigteilestriche, auch Trockenestriche genannt, sind Estrich-Elemente aus Gipsfaser, Gipsplatten oder aus Zement. Sie werden je nach Material miteinander verklebt und verschraubt und bilden dann eine geschlossene und tragfähige Estrichscheibe.

Einsatz und Vorteile
Besonders auf eiligen Terminbaustellen sind Fertigteilestriche gefragt, da er in der Regel nach nur einem Tag belastbar und belegreif ist. Auch im Wohnungsbau, speziell auf Holzbalkendecken, bieten Fertigteilestriche durch ihr geringes Gewicht eine echte Alternative (Gipsfaser ab 22 kg/m², Zementestrich ab 120 kg/m² im Wohnungsbau).

Der Brandschutz kann verbessert und in Verbindung mit entsprechend geeigneter Trittschalldämmung auch der Schallschutz verbessert werden. Neben der Bemessung der Fertigteilestich-Element-Dicke nach der Anwendung (Belastung) ist besonderes auch der spätere Belag vor Ausführung zu planen. Die Eignung von Parkettverklebung und die Verlegung von Fliesen und Naturstein (Kantengröße) sind beim Hersteller zu erfragen.

Mehr zu diesem Thema finden Sie in der Knauf Broschüre"Fertigteilestrich Brio"

Hohlboden-Systeme

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Systemaufbau
Hohlboden-Systeme sind eine Art doppelter Boden, bei denen zwischen Tragschicht und Rohboden ein Zwischenraum bleibt, um Versorgungsleitungen unsichtbar unterzubringen. Durch Revisionsöffnungen bleiben die Installationen auch nach Einbau des Bodens erreichbar. Hohlboden-Systeme werden in „nasse“ und „trockene“ Bauweise unterschieden. Bei der nassen Variante wird Fließestrich auf Trennlage und Gipsplatten-Schalungselementen vergossen, die wiederum auf höhenverstellbaren Stützen liegen. Dies ist die wirtschaftlichste Variante. Bei der trockenen Ausführung werden Gipsfaser-Elemente einfach oder mehrlagig auf ebenfalls im Raster ausgerichteten Systemstützen aufgebracht.

Einsatz und Vorteile
Hohlboden-Systeme kommen besonders beim Neubau oder der Sanierung von großen, öffentlichen Räumen, wie Bürogebäuden, Museen, aber auch in Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen zum Einsatz. Durch den Hohlraum im Boden können Versorgungsleitungen unsichtbar verlegt werden. Dabei halten Revisionsöffnungen den Bodenaufbau flexibel. Mit trockenen Hohlboden-Systemen kann auf zeitliche Engpässe reagiert werden. Sie werden auch im Ladenbau oder in Räumen mit steigendem Gestühl (z.B. Hörsaal, Kino) eingesetzt. Mehr zu Systemböden finden Sie unter: www.systemboden.de